Aktive Warnung — seit 2016

Betrüger Kasun Süß und Sabrina Stängle

Kasun Süß (geb. 09.06.1992) betreibt seit etwa zehn Jahren systematischen Anlagebetrug, beginnend mit der Stilino GmbH 2016 in Augsburg. Seit etwa einem Jahr ist Sabrina Stängle (Taubenweg 22, 73113 Ottenbuch) seine Partnerin und aktive Mittäterin. Stängle betreibt über die Website la-ive.de einen Handel mit billigen, aus China bezogenen Haarverlängerungen, die sie in Deutschland mit hohem Aufpreis weiterverkauft, und nutzt dies als Seriositätsfassade. Das Geld aus dem Anlagebetrug wird über Firmengeflechte in Deutschland und Polen gewaschen. Bekannte Opfer inkludieren unter anderem Liane Bamminger-Wöbbeking (bereits geschlossenes Verfahren in Deutschland, 60.000 € Schaden). Die Täter bleiben rechtlich ungreifbar, weil nie Kasun Süß selbst Verträge unterschreibt.

Erstmals aktiv 2016 (Stilino GmbH) — abgeschlossen: Insolvenz & Pfändung 24.05.2017 Letztmalig aktiv immer noch aktiv — 2026 Schweregrad Hoch — organisiertes System
Sabrina Stängle
Sabrina Stängle — betreibt LA'Ive GmbH (HRB 748464, Amtsgericht Ulm) und das Scheinprojekt „l-yt“. Letzte bekannte Adresse: Taubenweg 22, 73113 Ottenbach. Zuletzt mit Kasun Süß in Bukarest (Rumänien) gesichtet.
Kasun Süß
Kasun Süß — geb. 09.06.1992, deutsche Staatsangehörigkeit (Herkunft Sri Lanka). Zuletzt in Augsburg, Vilnius, Warschau und Bukarest aktiv. Contra-Profil: contra.com/suess000. Frühere Domain: kasunsuess.com (WHOIS 2016, Provistantbachstraße 86153 Augsburg).

Wenn Sie bereits Geld investiert haben

Brechen Sie sofort jeden Kontakt ab. Konservieren Sie alle Chatverläufe, Verträge, Überweisungsbelege und Kontoauszüge als Beweismaterial. Wenden Sie sich an eine auf Wirtschaftsstrafrecht spezialisierte Kanzlei und erstatten Sie gemeinsam mit anderen Betroffenen Anzeige. Zahlen Sie auf keinen Fall weitere „Raten“ oder „Rückzahlungsvereinbarungen“ — diese dienen nur dazu, weitere Mittel abzuschöpfen und Zeit zu gewinnen.

Sechs- und siebenstellig
Geschätzter Gesamtschaden mehrerer Opfer
2016 – heute
Durchgehende Aktivität über 10 Jahre
DE, PL, LT, UA, RU, RO
Bekannte Operationsländer
Mehrere bekannte Opfer
Betrug als wiederkehrendes System, nicht Einzelfall
Modus Operandi

So funktioniert das Anlagebetrug-System von Kasun Süß und Sabrina Stängle

Kasun Süß und Sabrina Stängle betreiben gemeinsam einen systematischen Anlagebetrug, der seit mindestens 2016 andauert. Das Paar tritt nach außen als erfolgreiches „Tech-Pärchen“ auf. Süß gibt sich als Tech-Milliardär aus, Stängle als Unternehmerin mit legitimen Geschäften (LA'Ive GmbH, Haarverlängerungen). Zusammen locken sie Investoren in Scheinprojekte, die nie zur Fertigstellung bestimmt sind.

Die Masche folgt einem festen Muster: Süß knüpft über Monate persönliche Beziehungen zu potenziellen Opfern auf — teils über Dating-Apps wie Hinge, teils über zufällige Begegnungen. Er gibt vor, ein erfolgreicher Tech-Unternehmer zu sein, und zeigt gefälschte Kontoauszüge, die ein riesiges Vermögen suggerieren. Erst nach monatelangem Vertrauensaufbau werden „Investitionsangebote“ in angebliche Softwareprojekte präsentiert (Apps, Plattformen). Die Verträge werden nie von Süß selbst unterschrieben, sondern von Strohmännern über Firmengeflechte in Deutschland und Polen — so bleibt er persönlich rechtlich ungreifbar.

Sabrina Stängle ist seit etwa einem Jahr mit Kasun Süß liiert und unterstützt ihn aktiv. Sie betreibt die LA'Ive GmbH (HRB 748464, Amtsgericht Ulm) über die Website la-ive.de, wo sie billige Haarverlängerungen aus China bezieht und in Deutschland mit hohem Aufpreis weiterverkauft. Die Gewinne dienen als Geldquelle und Seriositätsfassade. Parallel betreibt sie das Projekt „l-yt“ (l-yt.com), das als Frauen-Sicherheitsnetzwerk getarnt ist, aber der Datensammlung und dem Aufbau einer hohen Unternehmensbewertung für einen späteren Exit dient. Die nachstehenden Profile, die detaillierte Beschreibung der Masche und die Warnzeichen dokumentieren das vollständige System.

Bekannte Firmenkonstrukte in diesem System umfassen: Stilino GmbH (HRB 31412, Augsburg, 2016–2017, mit Kürsad Tetik und Liane Bamminger-Wöbbeking), 2Digits Sp. z o.o. (KRS 0001024599, Warschau, über die alle Investorenverträge laufen), L-VE GmbH (vormals O.MEN GmbH, HRB 34342, Amtsgericht Augsburg, umbenannt 02.06.2025), und LA'Ive GmbH (HRB 748464, Amtsgericht Ulm, Stängles Scheinunternehmen). Die ausführliche Dokumentation der Täterprofile findet sich unter Gemeldete Personen.

Kasun Süß und Sabrina Stängle gemeinsam
Oben: Kasun Süß und Sabrina Stängle gemeinsam. Dieses Bild stammt aus öffentlichen Social-Media-Profilen, die von beiden betrieben wurden, um als „Tech-Pärchen“ aufzutreten und Opfer Vertrauen zu erschleichen. Quelle: Öffentliche Social-Media-Profile.
Die Methode

So funktioniert das Anlagebetrug-System — Schritt für Schritt

Das folgende Schema basiert auf den gemeinsamen Aussagen mehrerer Betrogener, den Handelsregisterauszügen der beteiligten Firmen sowie einer im Juli 2026 bei der Kriminalpolizei Augsburg eingereichten Sachverhaltsdarstellung. Die Abfolge ist bei jedem bekannten Opfer gleich.

  1. Der persönliche Kontakt und monatelanger Vertrauensaufbau

    Süß sucht sich Opfer gezielt in seinem persönlichen Umfeld oder trifft sie scheinbar zufällig (z. B. als „Tourist“ in einer fremden Stadt, der nach dem Weg fragt). Die Kontaktaufnahme erfolgt auch über Dating-Apps wie Hinge — so lernte er Sabrina Stängle kennen. Über Monate wird eine echte persönliche Beziehung aufgebaut, bevor überhaupt von Geld die Rede ist. Süß inszeniert sich als wohlhabender Tech-Unternehmer mit Verbindungen zu Firmen im Ausland.

  2. Investitionsangebote in Scheinprojekte

    Nach dem Vertrauensaufbau werden „Investitionsangebote“ in angebliche Softwareprojekte präsentiert: eine „Politik-App“, eine Dating-App, eine „Runner“-SOS-App, das „l-yt“-Sicherheitsnetzwerk. Die Projekte werden professionell dargestellt — mit Dashboards, APK-Dateien und Präsentationen —, sind aber von Anfang an nicht zur Fertigstellung gedacht. Die Verträge werden von Strohmännern (z. B. Oleksandr Men) über Firmen in Polen und Deutschland unterschrieben, nie von Süß selbst.

  3. Ständige Verzögerungen und wechselnde Ausreden

    Über Monate hinweg wird behauptet, die Projekte seien „noch 1–2 Wochen“ von der Fertigstellung entfernt. Wenn Fragen auftauchen, folgen neue Ausreden: „Firmenkonto eingefroren“, „Entwicklerteam verzögert“, „Partner will App nachbauen — wir müssen in die USA pivotieren“. Die ursprünglich beauftragten Entwickler sind bei mehreren Projekten nicht mehr involviert; Süß behauptet, vieles allein zu programmieren — trotz angeblicher finanzieller Mittel.

  4. Vertragskonstruktion zur persönlichen Unbelastbarkeit

    Die eigentlichen Verträge werden nie von Kasun Süß unterschrieben, sondern von Strohmännern über Firmenkonstrukte in Deutschland und Polen. Im Fall von 2Digits Sp. z o.o. (KRS 0001024599, Warschau) unterzeichnet Oleksandr Men alle Verträge als „Präsident“. Die Verträge gewähren keine sofortigen Anteile, sondern nur eine spätere „Kaufoption zum Ausgabepreis“ — eine Konstruktion, die bei Scheitern des Projekts den Investor mit Totalverlust belastet. Zahlungen erfolgen auf ein belgisches Firmenkonto.

  5. Geldwäsche und Rückzahlungsausreden

    Wenn Investoren kritische Fragen stellen oder Rückzahlungen fordern, behauptet Süß, das Geld auf dem Firmenkonto werde „gewaschen“ und zur Entwicklungsfinanzierung genutzt. Später wird eine „Ratenzahlung“ (z. B. 1.000 €/Monat über 40 Monate) ohne Sicherheiten angeboten — ein weiteres Mittel, um Zeit zu gewinnen und weitere Mittel abzuschöpfen. In einem dokumentierten Fall zahlte ein Betrogener 2016/2017 über 60.000 € an die Stilino GmbH; nie erfolgte eine Rückzahlung.

Täterprofile

Kasun Süß und Sabrina Stängle — das Paar hinter dem System

Die nachstehenden Profile basieren auf öffentlichen Handelsregisterauszügen (Deutschland: Amtsgericht Augsburg HRB 31412, HRB 34342, HRB 748464; Amtsgericht Ulm HRB 748464), WHOIS-Daten, Auszügen aus dem polnischen KRS-Register (KRS 0001024599), einer Sachverhaltsdarstellung an die Kriminalpolizei Augsburg (Juli 2026) sowie Aussagen mehrerer Betrogener. Beide Personen sind in laufenden Ermittlungen.

Warnhinweis

Diese Personen treten professionell und sympathisch auf. Sie inszenieren eine Liebesbeziehung und präsentieren sich als erfolgreiches Unternehmerpaar. Lassen Sie sich vom persönlichen Charme nicht täuschen — das System funktioniert genau deshalb, weil die Täter in persönlichen Kontakt investieren. Alle Angaben beruhen auf öffentlich zugänglichen Quellen und Zeugenaussagen.

Sabrina Stängle

Gibt sich als Unternehmerin aus (LA'Ive GmbH, „l-yt“). Tatsächlich: zentrale Figur im Anlagebetrug-System, fungiert als „Vertrauensanker“ und lockt neue Opfer an.

Bekannte Identitäten
Sabrina Stängle; in einigen Handelsregisterauszügen als „Sabrina Stängele“ geführt
Letzte bekannte Adresse
Taubenweg 22, 73113 Ottenbach (LA'Ive GmbH-Adresse); Juli 2026 mit Kasun Süß nach Bukarest (Rumänien) umgezogen
Beteiligte Firmen
LA'Ive GmbH (HRB 748464, Amtsgericht Ulm, gegr. 04.06.2024, Stammkapital 25.000 €, Alleinige Geschäftsführerin seit 11.06.2024); betreibt la-ive.de, verkauft billige chinesische Haarverlängerungen zu überhöhten Preisen in Deutschland als Geldwäsche-Fassade; l-yt, Inc. (Delaware C-Corp, l-t.com); „l-yt“ als Frauen-Sicherheits-Projekt getarnt zur Datensammlung und Unternehmenswertsteigerung
Ausbildung (laut eigenen Angaben)
Bachelor Communication Science, Universität Salzburg (2014–2017); Master Communication Management, Universität Hohenheim (2018–2020); Praktika bei Kärcher und Ketchum Pleon; Festool GmbH (2018–2022, zuletzt Specialist eCommerce Marketing); Advatera (Salzburg)
Rolle im System
Tritt zunächst selbst als „Opfer“ oder „Mitgeschädigte“ auf, um bei neuen Opfern Vertrauen zu wecken. Inszeniert mit Süß eine Liebesbeziehung als „Tech-Pärchen“. Betreibt über la-ive.de einen Handel mit billigen, aus China bezogenen Haarverlängerungen, die sie in Deutschland mit hohem Aufpreis weiterverkauft — dies dient als Seriositätsfassade und Geldquelle. Das Projekt „l-yt“ (l-yt.com) wird als Frauen-Sicherheitsnetzwerk getarnt, dient aber der Datensammlung und dem Aufbau einer hohen Unternehmensbewertung für einen späteren Exit.
Erstmals aktiv
2024 (LA'Ive GmbH-Gründung); 2025–2026 aktive Beteiligung am Anlagebetrug-System
Aktiv — flüchtig

Kasun Süß

Gibt sich als Tech-Milliardär und erfolgreicher Startup-Gründer aus. Tatsächlich: career criminal mit mindestens zehnjähriger Betrugshistorie.

Bekannte Identitäten
Kasun Süß (geb. 09.06.1992, deutsche Staatsangehörigkeit, Herkunft Sri Lanka); Contra-Profil: contra.com/suess000; YouTube: youtube.com/@kasunsuess7667; frühere Domain kasunsuess.com (WHOIS: Registrierung 28.11.2016, Proviantbachstraße 86153 Augsburg, +49 173 7390916, suess15@web.de)
Letzte bekannte Adressen
Ca. 2016: Proviantbachstraße, 86153 Augsburg; ca. 2017: Bgm.-Wohlfahrt-Straße 1, 86343 Königsbrunn; später: Warschau (Polen), Vilnius (Litauen); aktuell (2026): Bukarest (Rumänien) — Flucht vor Strafverfolgung
Beteiligte Firmen
Stilino GmbH (HRB 31412, Amtsgericht Augsburg, 2016–2017, Anteile 24.05.2017 gepfändet); 2Digits Sp. z o.o. (KRS 0001024599, Warschau, ul. Złota 75A/7); assoziiert: L-VE GmbH (HRB 34342, vormals O.MEN GmbH, Senefelder Str. 1, 86368 Gersthofen)
Bekannte Komplizen
Oleksandr Men (unterzeichnet alle Verträge, alleiniger Geschäftsführer L-VE GmbH und 2Digits Sp. z o.o.); „Julia“ (ehemalige Schulrektorin, ebenfalls Investorin); Ryan Buckley (US-amerikanischer TV-Darsteller, weiteres Opfer); Luis Filipe Monteiro Soares (Berlin, in Verbindung mit Valkenstein GmbH HRB 770809 Stuttgart)
Rolle im System
Architekt des gesamten Systems. Baut persönliche Beziehungen zu Opfern auf (monatelang), präsentiert gefälschte Kontoauszüge, behauptet ein Milliardärsvermögen. Unterschreibt nie Verträge selbst — nutzt Strohmänner (Oleksandr Men) und Auslandsfirmen. Wenn der Druck steigt, bietet „Ratenzahlungen“ an, um Zeit zu gewinnen.
Erstmals dokumentiert
2016 (kasunsuess.com WHOIS, Stilino GmbH-Gründung) — durchgehend aktiv bis 2026
Aktiv — flüchtig
Warnzeichen

Konkrete Warnsignale beim System Süß/Stängle

Die folgenden Warnsignale sind spezifisch für das System von Kasun Süß und Sabrina Stängle dokumentiert. Sie basieren auf den Aussagen mehrerer Betrogener und den vorliegenden Unterlagen. Schon eines dieser Zeichen ist Grund, sofort jeden Kontakt abzubrechen.

„Tech-Pärchen“-Inszenierung und gefälschte Vermögensnachweise

Süß behauptet, Milliardär zu sein, und zeigt gefälschte Kontoauszüge, die ein riesiges Vermögen suggerieren. Stängle tritt als seine erfolgreiche Partnerin auf (LA'Ive GmbH). Die beiden inszenieren eine Liebesbeziehung, um als Paar Vertrauen zu wecken. Wenn jemand von „Exit“-Gewinnen in Millionenhöhe spricht, aber gleichzeitig „Firmenkonto eingefroren“ meldet, ist das ein Widerspruch, der auf Betrug hindeutet.

Verträge über ausländische Firmengeflechte — nie von Kasun Süß selbst

Alle Investorenverträge werden über ausländische Gesellschaften (2Digits Sp. z o.o., Polen) abgewickelt und von Strohmännern (Oleksandr Men) unterschrieben. Die Verträge gewähren keine sofortigen Anteile, sondern nur „Kaufoptionen zum Ausgabepreis“ — eine Konstruktion, die bei Scheitern den Investor mit Totalverlust belastet. Zahlungen erfolgen auf ausländische Firmengefahren (belgische IBAN). Dass die Verträge nicht von der Person unterschrieben werden, mit der Sie sprechen, ist ein zentrales Warnsignal.

Projekte werden dauerhaft verzögert, bis sie als gescheitert erklärt werden

Über Monate und Jahre hinweg werden Projekte ständig verzögert. Wenn Investoren Fragen stellen, folgen neue Ausreden: „Firmenkonto eingefroren“, „Entwickler verzögert“, „Partner will App nachbauen — wir müssen in die USA pivotieren“. Letztlich werden die Projekte als gescheitert erklärt, ohne dass jemals ein Produkt ausgeliefert oder Geld zurückgezahlt wurde. Das Muster wiederholt sich bei jedem bekannten Opfer über Jahre hinweg.

Emotionale Bindung und übertriebene Versprechungen

Süß baut über Monate eine emotionale Bindung zu Opfern auf und macht übertriebene Versprechungen über künftige Gewinne und „Exit“-Szenarien in Millionenhöhe. Er gibt vor, ein Milliardär zu sein, und zeigt gefälschte Kontoauszüge. Opfer werden systematisch voneinander isoliert, damit sie sich nicht untereinander austauschen können und die Masche nicht auffällt.

Umzug ins Ausland und Flucht vor Strafverfolgung

Süß verlegte seinen Wohnsitz von Augsburg über Warschau nach Vilnius und Bukarest (Rumänien). Stängle stieß erst in Vilnius hinzu. Die Verlagerung in Länder, in denen Strafverfolgung durch deutsche Behörden erschwert ist, ist Teil des Systems. Der Umzug in Hauptstädte dient der Suche nach neuen, vermögenden Opfern.

Scheinunternehmen mit legitimer Fassade (LA'Ive, l-yt)

Stängle betreibt LA'Ive GmbH (HRB 748464, Amtsgericht Ulm), die über la-ive.de Haarerweiterungen vertreibt — ein tatsächliches Geschäft, das als Geldquelle und Seriositätsfassade dient. Parallel betreibt sie das „l-yt“-Projekt (l-yt.com), das als „Frauen-Sicherheitsnetzwerk“ getarnt ist, aber tatsächlich dazu dient, Partner, Nutzer und Daten zu sammeln, um eine hohe Unternehmensbewertung für einen Exit zu erreichen. Frauen sind für Stängle nur Mittel zum Zweck.

Wenn Sie von Süß oder Stängle kontaktiert wurden

Was Sie sofort tun sollten — und was nicht

Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, von Kasun Süß, Sabrina Stängle oder einer der oben genannten Firmen (2Digits, Stilino, L-VE/O.MEN, LA'Ive, l-yt) kontakt wurden, handelt es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um Betrug. So reagieren Sie richtig.

Auf keinen Fall
  • Keine weiteren Zahlungen auf „Ratenzahlungsvereinbarungen“ oder „Rückzahlungspläne“ eingehen. Diese dienen nur dazu, weitere Mittel abzuschöpfen und Zeit zu gewinnen.
  • Keine „Investitionen“ in Projekte von 2Digits, l-yt oder „Safe Spots“ tätigen. Die Verträge sind so konstruiert, dass sie bei Scheitern den Investor mit Totalverlust belasten.
  • Keine persönlichen Daten, Ausweiskopien oder Kontozugänge an „Entwickler“ oder „Partner“ weitergeben. Diese werden für Identitätsdiebstahl und weitere Betrugsmaschen verwendet.
  • Den Chatverlauf nicht löschen. Er ist das wichtigste Beweismaterial. Sichern Sie alle Nachrichten, Sprachnachrichten, Überweisungsbelege und Verträge.
Unbedingt
  • Sofort den gesamten Chatverlauf, alle Überweisungsbelege, Verträge und Kontonachrichten sichern und als Beweismaterial aufbewahren.
  • Sich mit anderen Betroffenen zusammenschließen. Eine koordinierte Sammelanzeige bei der Kriminalpolizei hat deutlich mehr Gewicht als Einzelmeldungen.
  • Eine auf Wirtschaftsstrafrecht spezialisierte Kanzlei beauftragen. Die Kanzlei kann Handelsregisterauszüge (2Digits Sp. z o.o., L-VE GmbH) prüfen und einstweilige Verfügungen erwirken.
  • Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) über 2Digits Sp. z o.o. und das Bundeskriminalamt über Kasun Süß informieren.
  • Die Plattformen melden, auf denen Sie kontaktiert wurden (Hinge, LinkedIn, Contra, Instagram), mit Verweis auf diese Warnseite.
Melden

Wo Betroffene Hilfe finden und Anzeige erstatten können

Wenn Sie von Kasun Süß, Sabrina Stängle oder einer der genannten Firmen (2Digits Sp. z o.o., Stilino GmbH, L-VE GmbH, LA'Ive GmbH, l-yt) betrogen wurden, wenden Sie sich an die folgenden Stellen. Eine koordinierte Vorgehensweise mehrerer Betrogener erhöht die Erfolgsaussichten erheblich.

Sofortmaßnahme

Kriminalpolizei / Zentrale Ansprechstelle

Erstatten Sie bei der Kriminalpolizei Anzeige. Sammeln Sie vorab alle Chatverläufe, Überweisungsbelege, Verträge und Kontoauszüge. Eine koordinierte Sammelanzeige mit anderen Betroffenen hat deutlich mehr Gewicht. Die zuständige Dienststelle für die Vorgänge in Augsburg und Gersthofen ist die Kriminalpolizei Augsburg.

Polizei Notruf: 110 (bundesweit)
Finanzaufsicht

BaFin — Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Die BaFin nimmt Meldungen über unerlaubte Anlagegeschäfte entgegen. Melden Sie die Firmennamen (2Digits Sp. z o.o., L-VE GmbH) und die Personen (Kasun Süß, Oleksandr Men, Sabrina Stängle), damit diese in die Aufklärungsdatenbank aufgenommen werden.

BaFin-Verdachtsmeldung: beschwerde@bafin.bund.de
Opferschutz und Rechtsbeistand

Wirtschaftsstrafrechtliche Kanzlei

Beauftragen Sie eine auf Wirtschaftsstrafrecht spezialisierte Kanzlei. Diese kann Handelsregisterauszüge (Amtsgericht Augsburg HRB 31412, HRB 34342; Amtsgericht Ulm HRB 748464; polnisches KRS 0001024599) prüfen, einstweilige Verfügungen erwirken und eine zivilrechtliche Aufklärungsbetrugsklage vorbereiten. Eine Sammelklage mehrerer Betrogener ist kostengünstiger und wirksamer.

Anwaltssuche Wirtschaftsstrafrecht: anwaltssuche.de/rechtsgebiet/wirtschaftsstrafrecht

Sind Sie weiteres Opfer oder haben Sie Informationen?

Diese Seite sammelt Zeugenaussagen und Beweismaterial. Wenn Sie von Süß, Stängle oder einer der genannten Firmen kontakt wurden oder weitere Informationen haben, melden Sie sich vertraulich. Ihre Angaben helfen, das vollständige Ausmaß des Betrugs zu dokumentieren und weitere Opfer zu warnen.

Meldungen werden verschlüsselt entgegengenommen und an die Ermittlungsbehörden weitergeleitet. Ihre Identität bleibt vertraulich.

Haftungsausschluss. Alle in dieser Seite genannten Fakten beruhen auf öffentlichen Handelsregisterauszügen (Amtsgericht Augsburg HRB 31412, HRB 34342; Amtsgericht Ulm HRB 748464), WHOIS-Daten, Auszügen aus dem polnischen KRS-Register (KRS 0001024599) und einer Sachverhaltsdarstellung an die Kriminalpolizei Augsburg (Juli 2026). Die genannten Personen (Kasun Süß, Sabrina Stängle, Oleksandr Men) gelten als unschuldig, bis ihre Schuld in einem Gerichtsverfahren rechtskräftig festgestellt ist. Diese Seite dient der Warnung potenzieller Opfer und der Unterstützung bei Ermittlungen. Wenn Sie Fehler finden, melden Sie diese an fraudwatch-correct@gmail.com — wir prüfen jede Meldung und korrigieren unverzüglich.